...aus dem Leben eines nixiskla...
Mittwoch, 8. Januar 2014
Frau Violinista hat mir da etwas zwischen vor die Beine geworfen. Aufgrund meines aufregenden Lebens seit mehreren Jahre meide ich so etwas in der Regel, aber ich mag gerade ihr den Wunsch nicht abschlagen.


1. Welche Person aus Twitter möchtest du 2014 persönlich treffen?

Ich twittere nicht und sehe im Moment auch keinen Bedarf, mir einen entsprechenden Account zuzulegen. Ich sehe einfach keinen persönlichen Nutzen, wie seit Jahren. Ich glaube auch, dass diese Kürze nicht mein Ding sein würde (ich bin berüchtigt für meine ellenlangen SMS und Mails). Zugeben muss ich allerdings, dass ich diese Twitter-Listings der A-Blogger sehr, sehr gern lese, da sind immer wieder außerordentlich großartige Tweets dabei. Außerdem bin ich mir sicher, wenn ich auch noch bei Twitter und Facebook wäre, bräuchte ich mir gar keinen neuen Job suchen, ich käme eh nicht mehr zum Arbeiten.

2. Inwiefern könnte das Jahr 2014 für dich ein besonderes Jahr werden?

Ich werde endlich einen Sieg in dem schier endlos erscheinenden Kampf mit den Geistern meines ehemaligen Arbeitgebers erringen. Nicht könnte, werde!

3. Gibt es etwas, wovor du im Jahr 2014 Bammel hast?

Nein, im Moment nicht.

4. Welche “Baustellen” gibt es derzeit bei dir – und welches ist die erste, die du angehen willst?

Ich habe keinen Job. Ich suche einen Job. Das überlagert alles andere, was man so als Baustelle bezeichnen könnte.

5. Wenn du für 2014 einen Wunsch frei hättest, welcher wäre dies?

Originellerweise könnte ich jetzt schreiben, ich hätte gerne einen Job. Mein Leben soll etwas normaler laufen, ich möchte mir zwischendurch einfach mal keine Sorgen machen müssen.


Das Stöckchen liegt zur freien Verwendung dann hier so 'rum.



Freitag, 20. September 2013
Träume waren schon immer extrem faszinierend für mich. Also, nicht die Träume mit der Million im Lotto oder so, ich meine die des Nachts.

Wenn ich zu Hause bin, gehe ich meistens so gegen Mitternacht ins Bett und höre Podcast oder ein Hörspiel. Maximal eine halbe bis zu einer Stunde. Dabei kommt in der Regel sehr schnell der Schlaf. Recht häufig wache ich dann relativ genau gegen halb zwei auf. Und habe geträumt, erinnere mich auch noch sehr gut an den Traum. Wenn ich dann morgens erwache, weiß ich zwar, dass ich geträumt habe, aber der Inhalt ist in der Regel vergessen. Ab und an kommen noch ein paar Brocken im Laufe des Tages wieder ins Bewusstsein, aber eher selten. Sehr unbefriedigend, das.

Vor geraumer Zeit hatte ich mir daher vorgenommen, direkt das Handy zu greifen und den Inhalt des Traumes kurz zu schildern. In der Regel klappt das natürlich nicht. Aber gestern war es soweit. Und so nuschelte also ein hörbar noch mehr schlafender, denn wacher wajakla in 0:44 min folgendes:

"Flugzeug...Entführung...Fallschirmspringen...Pilot...viele Leute..(tiefes Luftholen)..Maschine wird angeblich entführt...(Wort vernuschelt, so was wie Scherze oder Schätze oder schätze, macht aber alles keinen Sinn mit dem nachfolgend, gebunden gesprochenen:) keine...nix besonderes gemacht, eigentlich nur dabei...irgendwie zum Teil Anlass gewesen, aber in 'ner entsprechenden Einheit, ha...(sehr tiefes Luftholen)..."

Hm. Hmhm, das Konzept ist noch ausbaufähig, ich arbeite an mir.



Donnerstag, 22. August 2013
Wenn ich morgens mit Erde unter den Nägeln, blutunterlaufenen Augen und jeder Menge Sand und Laub im Bett wach werde, weiß ich - oder besser gesagt - reime ich mir zusammen: Du hast es wieder getan, Dich wieder verwandelt in der vergangenen Nacht. Bist durch die Gärten der Nachbarschaft gelaufen, hast Katzen über Zäune gejagt, unter Deinem Schlafzimmerfenster knutschende Jugendliche mit Deinem Knurren erschreckt und kleinen, unschuldigen Kaninchen den Kopf abge...

Kurzum: ich habe schlecht geschlafen. Sauschlecht. Der Dreck war den kleinen, noch unscharf in die Welt blickenden Augen zu verdanken, die natürlich auch nicht blutunterlaufen waren. Und Sand und Laub entpuppten sich bei näherer Untersuchung auch einfach als unbequeme Falten im Laken. Und im Grunde genommen halte ich diesen Vollmondkram eh für Humbug. Koinzidenzen.

Aber wenn die Tage so monoton ablaufen, möchte man wenigstens nachts etwas Unterhaltung. Na ja.
Nur für dieses kleine Fellbüschel zwischen den Zähnen, da muss ich mir auch noch eine Erklärung für ausdenken.