Sonntag, 6. Mai 2012
Lose Gedanken XV
...von wajakla bis 15:16 Uhr für die Sparte privatINTENDANZ inszeniert...
Ganz schön anstrengend, wenn man allein den Job von dreien machen muss. Okay, man könnte einfach doppelt so viel liegen lassen, als wenn man nur den Job von zweien machen muss. Aber wenn der Job nur aus aktuellem Tagesgeschäft, respektive der Beantwortung von 60-80 Mails und 30-40 Telefonaten pro Tag besteht, ist es irgendwie schwierig mit dem Liegen lassen, da würde nur weglaufen helfen. Lange Rede, kurzer Sinn: ich bin ziemlich kaputt und im Popo... Sonst aber alles gut, auch mal 'was.
***
Mittwoch kommt der Azubi wieder, hoffentlich mit erfolgreicher Prüfung im Gepäck. Danach wird wieder beworben. Hatte ja versprochen, nicht auch noch vor der Prüfung gegebenenfalls in den Sack zu hauen. Ganz neue Situation: ich werde mich bewerben und ich stehe gar nicht am Rande des Nervenzusammenbruchs. Sehr ungewöhnlich. Vielleicht wird es ja deshalb etwas.
***
Ach Poldi, menno, so ein Dreck...
***
...das
hier ist so unglaublich schön, dass es mich regelrecht schlucken macht...
***
Mit meiner Ma gestritten. Chef verlangte mal wieder unmotiviert Samstagsarbeit, die ich verweigerte mit dem Hinweis auf meine Eltern und dem allwöchentlichen Besuch dort, was er erstaunlicherweise einfach so hinnahm. Erzählte das meiner Mutter, die erstaunlicherweise "Da geht die Arbeit aber doch wohl vor!" erwiderte. Ruhigen Samstag verbracht, ohne Arbeit. Und ohne Eltern. Kam mir leicht verarscht vor. Nächste Woche wieder.
***
Kappi, wir machen das nie wieder. Nie, nie, nie. Verwirrt mich aber immer noch vieles. Die Unterschiede in der Wahrnehmung. Die Lust am Konflikt. Die diversen Ängste von uns beiden. Auch so ein Dreck. NIE. WIEDER. VERSPROCHEN.
***
Mittwoch kommt der Azubi wieder, hoffentlich mit erfolgreicher Prüfung im Gepäck. Danach wird wieder beworben. Hatte ja versprochen, nicht auch noch vor der Prüfung gegebenenfalls in den Sack zu hauen. Ganz neue Situation: ich werde mich bewerben und ich stehe gar nicht am Rande des Nervenzusammenbruchs. Sehr ungewöhnlich. Vielleicht wird es ja deshalb etwas.
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Ach Poldi, menno, so ein Dreck...
***
...das
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Mit meiner Ma gestritten. Chef verlangte mal wieder unmotiviert Samstagsarbeit, die ich verweigerte mit dem Hinweis auf meine Eltern und dem allwöchentlichen Besuch dort, was er erstaunlicherweise einfach so hinnahm. Erzählte das meiner Mutter, die erstaunlicherweise "Da geht die Arbeit aber doch wohl vor!" erwiderte. Ruhigen Samstag verbracht, ohne Arbeit. Und ohne Eltern. Kam mir leicht verarscht vor. Nächste Woche wieder.
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Kappi, wir machen das nie wieder. Nie, nie, nie. Verwirrt mich aber immer noch vieles. Die Unterschiede in der Wahrnehmung. Die Lust am Konflikt. Die diversen Ängste von uns beiden. Auch so ein Dreck. NIE. WIEDER. VERSPROCHEN.
Solo
(Keine Rezension)
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Aktuelle Aufführung
Sonntag, 22. April 2012
Lose Gedanken XIV
...von wajakla bis 22:51 Uhr für die Sparte privatINTENDANZ inszeniert...
Ein sehr unrundes Wochenende. Eigentlich sollte es lediglich der obligatorische Samstag bei meinen Eltern werden, viel mit beiden reden, neue Hörbücher für Papa bestellen. Easy und entspannt. Wie immer die letzten Wochen.
Gestern morgen dann angerufen, ob meiner Ma noch etwas eingefallen sei, dass ich mitbringen soll. Sie hört sich wirklich miserabel an, hat gebrochen und extrem Kreislauf. Bei so etwas gehen dann bei mir direkt sehr, sehr viele Warnglocken an, es ist einer meiner beliebtesten Träume momentan, dass meine Ma auch noch krank wird und ich nicht weiß, wie ich es geregelt bekomme. Kann dann auch leider nach dem Aufwachen keinen schlüssigen Plan entwickeln, ich sehe einfach keinen.
Also schnell alles erledigt: Eier beim Bauern gekauft, Winter- auf Sommerreifen wechseln lassen, Geld geholt beim Automaten, Brötchen und Kuchen gekauft, Briefumschläge besorgt. Und Blumen für meine Ma. Das war nicht wegen der Krankmeldung, das mache ich tatsächlich regelmäßig.
Komme dann in Münster an und beide sind ziemlich neben der Spur. Mama kann kaum gehen oder stehen und ist weiß wie die Wand. Woran es liegt, keine Ahnung. Zu wenig gegessen, viel zu wenig Schlaf - Papa mußte vier Mal in der Nacht auf die Toilette -, das Wetter, keine Ahnung. Mama widerwillig ins Bett geschickt, Mittagessen zum Abendessen erklärt. Brötchen zu Mittag mit Papa. Er ist auch total, tja, was eigentlich? Schläfrig? Auch nur übermüdet? Immer schwächer? Brötchen geschmiert und verwundert gewesen, wie viel Marmelade man von drei Brötchenhälften auf Finger, Gesicht, Lätzchen und Tisch schmieren kann. Hmpf. Also er, nicht ich.
Er hat Schmerzen im Bein, der Doc spricht von Osteoporose, wieder neue Tabletten. Kalium-, Kalcium-, Magnesiummangel. Himmel, mein Pa wird so gesund ernährt von meiner Ma, dass ich schon eine Chlorophyllallergie beim Zusehen bekomme. Und trotzdem fehlt auf einmal alles im Blut. Sehr nervig. Mußte Papa nach der Marmeladenschlacht wie ein Kleinkind abwaschen, erniedrigend, vermutlich mehr für mich als für ihn. Man gewöhnt sich an alles. Er mußte sich an so viel gewöhnen im Laufe des letzten Jahres, da macht es auch nix, wenn man sich den Mund abputzen lassen muss.
Meine Ma schläft derweil wie ein Stein. Mein Pa bekommt seine Tropfen gegen die Schmerzen und legt sich ins Sofa und schläft ebenfalls ein. Ich wasche ab und schaue mir die Post der Woche an, der Bericht des Medizinischen Dienstes bezüglich der zugesprochenen Pflegestufe I, der Bescheid des LWL über die Kürzung des Blindengeldes (wegen der zugesprochenen Pflegestufe I), die Bestätigung der Kündigung der Rechtsschutzversicherung, zwei Leistungsabrechnungen der Krankenkasse, fünf Rechnungen von Ärzten, Feuerwehr und Labor. Alles überwiesen, neues eingereicht.
Es klappert in der Küche, mein Vater am Kühlschrank und stopft sich relativ flink drei kleine Schokokeksriegel in den Mund. Ich bin sauer, erwische mich dabei, dass ich wie mit einem Kind argumentiere und er steht da wie, na eben auch wie ein Kind. Könnte gerade heulen.
Er geht wieder schlafen, ich mache den Rest der Post fertig. Und bin sauer. Auf mich. Auf Papa. Auf alles. Beide schlafen bis vier. Ich sitze einfach rum und höre Musik. Um fünf kommt der Pflegedienst wegen der Insulinspritze. Blutzuckerwerte sind natürlich völlig okay. Wofür der ganze Zinnober, wenn die Werte dann nach vier Riegeln purem Zucker doch okay sind?!
Kartoffeln geschält, Spargel geputzt, Hühnerbeine fertig gemacht. Abendessen. Mama mag nichts und ich bringe als Scherz ihren Standardspruch von früher, wofür stehe ich eigentlich in der Küche und koche. Sie weint. Ob ich nicht über Nacht bleiben könne, sie sei doch nicht fit und wenn etwas mit Papa sei. Klar, kein Thema.
Fernsehen, sie streiten ein wenig, Pa geht allein zur Toilette, ein dumpfer Schlag und er liegt platt im Flur. Kann nicht aufstehen, ist völlig verdattert. Große Macke am Kopf, schönen Gruss an die Wand. Ich hebe ihn auf, habe Sorge, dass er wieder einen Schlaganfall hat, spule das ganze Programm ab, beide Hände greifen, Satz sagen lassen, beide Arme anheben, Schluck Wasser trinken. Alles okay. Blutzucker messen, vielleicht wieder unterzuckert. Alles okay. Dann mit ihm zur Toilette, Mama weint derweil im Wohnzimmer. Dann wollen beide ins Bett. Ich wasche Papa heute, er möchte das jetzt heute. Waschen, pillern, ab ins Bett. Fehlt nur noch das Nachtgebet.
Sitze allein im Wohnzimmer, rauche, schaue aus dem Fenster. Lege mich einfach aufs Sofa und schlafe wie ein Stein bis sieben. Aufstehen, gleich kommt der Pflegedienst. Meine Ma ist wieder einigermaßen fit. Trotzdem, nötige sie zum Sofa, mache Frühstück, bin auch beim Mittagessen Herr der Töpfe.
Neun Uhr bin ich gefahren, es beginnen jetzt gut zwei üble Wochen, der neue Kollege, Nachfolger der Kollegin, die im März gegangen ist, hat mir Donnerstag mitgeteilt, dass das doch nichts für ihn sei und mehr oder minder direkt seine Sachen gepackt, Vertrag aufgehoben und weg. Der einzig verbliebene Kollege hat ab morgen Urlaub, ab 8. sind seine Prüfungen, bedeutet: ich bin seit ein paar Wochen in der Abteilung und mache ab morgen den Job, den eigentlich drei Leute machen, regulär von sieben bis fünf, wird relativ wahrscheinlich nicht reichen, egal.
Bin gerade etwas...leer? Das trifft es wohl am besten. Aber alles war irgendwie gut.
Ich werde die Woche schaffen, irgendwie. Und nächsten Samstag bin ich bei meinen Eltern. Wie jeden Samstag, ich will das so. Sie haben immer meinen Arsch gerettet, wenn es etwas zu retten gab, jetzt ist meine Zeit.
Alles gut. Müde.
Gestern morgen dann angerufen, ob meiner Ma noch etwas eingefallen sei, dass ich mitbringen soll. Sie hört sich wirklich miserabel an, hat gebrochen und extrem Kreislauf. Bei so etwas gehen dann bei mir direkt sehr, sehr viele Warnglocken an, es ist einer meiner beliebtesten Träume momentan, dass meine Ma auch noch krank wird und ich nicht weiß, wie ich es geregelt bekomme. Kann dann auch leider nach dem Aufwachen keinen schlüssigen Plan entwickeln, ich sehe einfach keinen.
Also schnell alles erledigt: Eier beim Bauern gekauft, Winter- auf Sommerreifen wechseln lassen, Geld geholt beim Automaten, Brötchen und Kuchen gekauft, Briefumschläge besorgt. Und Blumen für meine Ma. Das war nicht wegen der Krankmeldung, das mache ich tatsächlich regelmäßig.
Komme dann in Münster an und beide sind ziemlich neben der Spur. Mama kann kaum gehen oder stehen und ist weiß wie die Wand. Woran es liegt, keine Ahnung. Zu wenig gegessen, viel zu wenig Schlaf - Papa mußte vier Mal in der Nacht auf die Toilette -, das Wetter, keine Ahnung. Mama widerwillig ins Bett geschickt, Mittagessen zum Abendessen erklärt. Brötchen zu Mittag mit Papa. Er ist auch total, tja, was eigentlich? Schläfrig? Auch nur übermüdet? Immer schwächer? Brötchen geschmiert und verwundert gewesen, wie viel Marmelade man von drei Brötchenhälften auf Finger, Gesicht, Lätzchen und Tisch schmieren kann. Hmpf. Also er, nicht ich.
Er hat Schmerzen im Bein, der Doc spricht von Osteoporose, wieder neue Tabletten. Kalium-, Kalcium-, Magnesiummangel. Himmel, mein Pa wird so gesund ernährt von meiner Ma, dass ich schon eine Chlorophyllallergie beim Zusehen bekomme. Und trotzdem fehlt auf einmal alles im Blut. Sehr nervig. Mußte Papa nach der Marmeladenschlacht wie ein Kleinkind abwaschen, erniedrigend, vermutlich mehr für mich als für ihn. Man gewöhnt sich an alles. Er mußte sich an so viel gewöhnen im Laufe des letzten Jahres, da macht es auch nix, wenn man sich den Mund abputzen lassen muss.
Meine Ma schläft derweil wie ein Stein. Mein Pa bekommt seine Tropfen gegen die Schmerzen und legt sich ins Sofa und schläft ebenfalls ein. Ich wasche ab und schaue mir die Post der Woche an, der Bericht des Medizinischen Dienstes bezüglich der zugesprochenen Pflegestufe I, der Bescheid des LWL über die Kürzung des Blindengeldes (wegen der zugesprochenen Pflegestufe I), die Bestätigung der Kündigung der Rechtsschutzversicherung, zwei Leistungsabrechnungen der Krankenkasse, fünf Rechnungen von Ärzten, Feuerwehr und Labor. Alles überwiesen, neues eingereicht.
Es klappert in der Küche, mein Vater am Kühlschrank und stopft sich relativ flink drei kleine Schokokeksriegel in den Mund. Ich bin sauer, erwische mich dabei, dass ich wie mit einem Kind argumentiere und er steht da wie, na eben auch wie ein Kind. Könnte gerade heulen.
Er geht wieder schlafen, ich mache den Rest der Post fertig. Und bin sauer. Auf mich. Auf Papa. Auf alles. Beide schlafen bis vier. Ich sitze einfach rum und höre Musik. Um fünf kommt der Pflegedienst wegen der Insulinspritze. Blutzuckerwerte sind natürlich völlig okay. Wofür der ganze Zinnober, wenn die Werte dann nach vier Riegeln purem Zucker doch okay sind?!
Kartoffeln geschält, Spargel geputzt, Hühnerbeine fertig gemacht. Abendessen. Mama mag nichts und ich bringe als Scherz ihren Standardspruch von früher, wofür stehe ich eigentlich in der Küche und koche. Sie weint. Ob ich nicht über Nacht bleiben könne, sie sei doch nicht fit und wenn etwas mit Papa sei. Klar, kein Thema.
Fernsehen, sie streiten ein wenig, Pa geht allein zur Toilette, ein dumpfer Schlag und er liegt platt im Flur. Kann nicht aufstehen, ist völlig verdattert. Große Macke am Kopf, schönen Gruss an die Wand. Ich hebe ihn auf, habe Sorge, dass er wieder einen Schlaganfall hat, spule das ganze Programm ab, beide Hände greifen, Satz sagen lassen, beide Arme anheben, Schluck Wasser trinken. Alles okay. Blutzucker messen, vielleicht wieder unterzuckert. Alles okay. Dann mit ihm zur Toilette, Mama weint derweil im Wohnzimmer. Dann wollen beide ins Bett. Ich wasche Papa heute, er möchte das jetzt heute. Waschen, pillern, ab ins Bett. Fehlt nur noch das Nachtgebet.
Sitze allein im Wohnzimmer, rauche, schaue aus dem Fenster. Lege mich einfach aufs Sofa und schlafe wie ein Stein bis sieben. Aufstehen, gleich kommt der Pflegedienst. Meine Ma ist wieder einigermaßen fit. Trotzdem, nötige sie zum Sofa, mache Frühstück, bin auch beim Mittagessen Herr der Töpfe.
Neun Uhr bin ich gefahren, es beginnen jetzt gut zwei üble Wochen, der neue Kollege, Nachfolger der Kollegin, die im März gegangen ist, hat mir Donnerstag mitgeteilt, dass das doch nichts für ihn sei und mehr oder minder direkt seine Sachen gepackt, Vertrag aufgehoben und weg. Der einzig verbliebene Kollege hat ab morgen Urlaub, ab 8. sind seine Prüfungen, bedeutet: ich bin seit ein paar Wochen in der Abteilung und mache ab morgen den Job, den eigentlich drei Leute machen, regulär von sieben bis fünf, wird relativ wahrscheinlich nicht reichen, egal.
Bin gerade etwas...leer? Das trifft es wohl am besten. Aber alles war irgendwie gut.
Ich werde die Woche schaffen, irgendwie. Und nächsten Samstag bin ich bei meinen Eltern. Wie jeden Samstag, ich will das so. Sie haben immer meinen Arsch gerettet, wenn es etwas zu retten gab, jetzt ist meine Zeit.
Alles gut. Müde.
Solo
(4 Rezensionen)
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Aktuelle Aufführung
Samstag, 7. April 2012
Langeweile
...von wajakla bis 16:21 Uhr für die Sparte privatINTENDANZ inszeniert...
...krank sein ist ja definitiv nicht toll, aber nur noch so ein bißchen krank zu sein und nunmehr den fünften Tag zu Hause zu verbringen, das ist sehr, sehr langweilig.
Mag auch nicht mehr schlafen oder lesen. Fast hätte ich vorhin begonnen, in meinem Zimmer - das hat in all den Jahren immer noch keinen besseren Namen gefunden, als seien die anderen Zimmer nicht auch meine - die Bücher vom Staub zu befreien. Aber so langweilig war mir dann doch nicht.
Noch nicht. Es bleiben ja noch zwei Tage und der Rest von heute.
Mag auch nicht mehr schlafen oder lesen. Fast hätte ich vorhin begonnen, in meinem Zimmer - das hat in all den Jahren immer noch keinen besseren Namen gefunden, als seien die anderen Zimmer nicht auch meine - die Bücher vom Staub zu befreien. Aber so langweilig war mir dann doch nicht.
Noch nicht. Es bleiben ja noch zwei Tage und der Rest von heute.
Solo
(6 Rezensionen)
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Aktuelle Aufführung
Freitag, 6. April 2012
Kraftklub - Songs für Liam
Vom Bundesvision Song Contest 2011 waren mir die Jungs eigentlich nur aufgrund ihrer ungewöhnlichen Bekleidung in Erinnerung geblieben: von weitem sahen sie genau so aus wie heute, Jeans mit weißem Piquethemd, nur von nahem konnte man erkennen, dass jeder lediglich einen String trug und der Rest Bodypainting war. Das ganze war allerdings so gut gemacht, dass einen lediglich die verwirrte Frage, warum denn diese Hemden eigentlich einen Bauchnabel haben, in die richtige Richtung führte. Ach ja, gesungen haben sie auch, sprach mich aber überhaupt nicht an, guckst Du
hier.
Und dann kam "Songs für Liam".
Direktlink
Danach war alles anders. An die CD habe ich mich noch nicht getraut, nachher ist der Rest mehr wie die Nummer vom BuViSoCo, das ist wie mit dem Schokoladengeschmack am Gaumen, den möchte man sich dann auch nicht direkt mit Chips verderben, Sie verstehen schon, was ich meine.
Und dann kam "Songs für Liam".
Danach war alles anders. An die CD habe ich mich noch nicht getraut, nachher ist der Rest mehr wie die Nummer vom BuViSoCo, das ist wie mit dem Schokoladengeschmack am Gaumen, den möchte man sich dann auch nicht direkt mit Chips verderben, Sie verstehen schon, was ich meine.
Solo
(Keine Rezension)
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Aktuelle Aufführung
Donnerstag, 5. April 2012
Waschzettel
...von wajakla bis 11:08 Uhr für die Sparte privatINTENDANZ inszeniert...
Antibiotika sind schon irgendwie toll.
Ich liebe ja Medikamente, die halten, was der Waschzettel verspricht. Nicht, dass man wirklich alles haben möchte, was einem dort emotionslosangedroht erläutert wird, aber irgendwie fühlt man das chemische Zeug ja geradezu im Körper arbeiten, wenn zumindest ein kleines Detail der Nebenwirkungen bei einem Realität wird.
Antibiotikum Nr.1 versprach mir Probleme mit den Bändern. Und hielt sein Wort. Am sechsten Tag taten mir wirklich alle Knochen, respektive die Gelenke so weh, dass es eine wahre Freude war.
Antibiotikum Nr.2 ist mir allerdings direkt heute Nacht ans Herz gewachsen: Ich wurde gegen drei wach, setzte mich auf und hatte gerade noch Zeit für den Gedanken, dass mir schlecht sei und schon hatte ich mir galant und ansatzlos in den Schoß gekotzt. Respektive auf die Bettdecke. Ich habe mich in den letzten Monaten so häufig in Krankenhäusern aufgehalten, dass ich in diesem Moment fast bedauerte, den ganzen Dreck allein wegmachen zu müssen und nicht einfach röchelnd in die Kissen sinkend die Nachtschwester herbei rufen zu können. Das ganze Bouquet der Nebenwirkungen wurde heute morgen noch durch eine Extremverflüssigung des..., ach, Sie wissen schon. Zu meiner und hoffentlich auch Ihrer Beruhigung: ich war dieses Mal schneller als das Medikament.
Um acht gefrühstückt und danach wieder Medikamente genommen, mal sehen, ob wir auch "Blut im Stuhl" oder "gelegentliche Bewußtlosigkeit" können...
Ich liebe ja Medikamente, die halten, was der Waschzettel verspricht. Nicht, dass man wirklich alles haben möchte, was einem dort emotionslos
Antibiotikum Nr.1 versprach mir Probleme mit den Bändern. Und hielt sein Wort. Am sechsten Tag taten mir wirklich alle Knochen, respektive die Gelenke so weh, dass es eine wahre Freude war.
Antibiotikum Nr.2 ist mir allerdings direkt heute Nacht ans Herz gewachsen: Ich wurde gegen drei wach, setzte mich auf und hatte gerade noch Zeit für den Gedanken, dass mir schlecht sei und schon hatte ich mir galant und ansatzlos in den Schoß gekotzt. Respektive auf die Bettdecke. Ich habe mich in den letzten Monaten so häufig in Krankenhäusern aufgehalten, dass ich in diesem Moment fast bedauerte, den ganzen Dreck allein wegmachen zu müssen und nicht einfach röchelnd in die Kissen sinkend die Nachtschwester herbei rufen zu können. Das ganze Bouquet der Nebenwirkungen wurde heute morgen noch durch eine Extremverflüssigung des..., ach, Sie wissen schon. Zu meiner und hoffentlich auch Ihrer Beruhigung: ich war dieses Mal schneller als das Medikament.
Um acht gefrühstückt und danach wieder Medikamente genommen, mal sehen, ob wir auch "Blut im Stuhl" oder "gelegentliche Bewußtlosigkeit" können...
Solo
(6 Rezensionen)
... besprechen
Aktuelle Aufführung



